Junge Menschen engagieren sich für das Hospiz Veronika

Eine Gruppe junger Menschen übergab dem Hospiz Veronika eine Spende in Höhe von 350,- Euro. Sie erfuhren über die Arbeit des Hospizes bei einem Seminartag im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres beim Internationen Bund in Reutlingen. Eingetaucht in die hospizliche Haltung in der Begleitung von Menschen, waren Sie so inspiriert, dass sie bei ihrem Leiter Dietrich Kraut den Wunsch äußerten, eine Sammlung für das Hospiz Veronika zu organisieren. Im Hospizgarten wurde nun zusammen mit Hospizmitarbeiterinnen das sehr erfreuliche Ergebnis dieses Projektes gefeiert.

Förderkreis Hospiz Veronika e. V.

Die beiden Förderkreismitglieder Brigitte Werz und Irmgard Merz haben 2012 mit der Produktion von Herzkissen begonnen. Seither unterstützen sie mit ihren Einnahmen den Förderkreis Hospiz Veronika e.V. Das Füllmaterial für die Kissen, die sich einer stetig zunehmenden Nachfrage erfreuen, kaufen sie selbst. Den Stoff bekommen sie meistens gespendet. Das bewährte Team Werz und Merz ist auch verantwortlich für die wunderschönen, kreativen Stofftaschen, in denen Hospizgäste ihre manchmal notwendigen Medikamentenpumpen umhängen können. Nun haben die beiden wieder eine neue Serie an Taschen dem Hospizteam übergeben. Kaum jemand im Hospiz möchte die zu den Geräten ursprünglich gehörenden Plastikhüllen. Die kreativ und liebevoll gestalteten Stofftaschen werden eigentlich immer bevorzugt. Frau Merz stellte die neu angefertigten Taschen vor und erklärte auch, wie durch einen eingenähten weichen Vliesstoff die sensiblen technischen Geräte gut geschützt werden.

„Immer im Einsatz für sein Baby“

Eningen unter Achalm | Der Hospiz Veronika – Förderkreis traf sich zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder zur Mitgliederversammlung. Wesentlicher Punkt: Ehrung und Verabschiedung von Dr. Friedrich Vollmer aus dem Amt des ersten Vorsitzenden

Der "Wünschewagen" macht es möglich

Wie wäre es für Sie, wenn Sie überstürzt Ihre Wohnung verlassen müssten und keine Möglichkeit mehr hätten zurückzukommen? Einem Gast im Hospiz Veronika ist es so ergangen.

Großzügiges Vermächtnis (Artikel vom 30.10.2020 im Reutlinger Generalanzeiger)

Ilse Herrmann und Heinz Wilhelm Bücker lebten ein einfaches Leben. Sie war Damenschneiderin, er Bauingenieur. Umweltbewusst waren sie, ein Auto besaßen sie nie. Tagesausflüge wurden mit der Bahn unternommen – und freilich mit mitgebrachtem Vesper. So zumindest beschreibt Rose Zürn das Paar aus Dußlingen, das sie über viele Jahre hinweg betreut hat. Auch ihr ist es – als zentrale Mittlerin – zu verdanken, dass die Stiftung Hospiz Veronika sich jetzt über einen hohen fünfstelligen Betrag freuen kann.

Frau Schnitzer blüht wieder auf (von Christine Keck)

In Zeiten der Corona-Krise ist das Sterben noch einsamer geworden. Nur wenige Angehörige dürfen die Todkranken begleiten. Im Hospiz Veronika in Eningen ist das anders.

Was trotz allem gut ist

Seit einigen Wochen ist auch das Leben und Arbeiten in den Eninger Pflegeeinrichtungen, den Seniorenzentren Frère Roger und St. Elisabeth sowie dem Hospiz Veronika, wesentlich vom Coronavirus bzw. den Schutzmaßnahmen vor diesem geprägt. Bereits am 10. März wurden die Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt, seit dem 17. März gilt aufgrund einer Verordnung der Landesregierung ein grundsätzliches Besuchsverbot. In begründeten Einzelfällen sind Besuche weiterhin möglich, z.B. zur Begleitung in der letzten Lebensphase. Mit den An-gehörigen der Hospizgäste werden seitdem individuelle Absprachen getroffen. Alles weitreichende, aber sinnvolle Maßnahmen, um die besonders gefährdete Gruppe unserer Bewohner*innen und Gäste vor einer Infektion zu schützen.

Sorgenetz statt Selbstaufgabe

Großer Andrang beim Hospiz-Fachtag in Eningen. Angehörige sind Träger wertvollen Lebenswissens

Den Geist weitertragen

In Eningen geht eine Ära zu Ende: Das Duo Hufnagel und Spohn geht. Die Nachfolger wollen die Einrichtung weiter stärken.

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