Erweiterung des Hospiz Veronika in Eningen u. A. auf acht Plätze
Im Hospiz Veronika werden schwerkranke und sterbende Menschen betreut. Sie kommen als Gäste ins Hospiz - Heimstatt auf dem letzten Stück ihres Lebenswegs.
Träger der Einrichtung ist die Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung (www.keppler-stiftung.de). Neben den zunächst fünf Einzelzimmern im vierten Stock des Eninger Altenzentrums St. Elisabeth verfügte das Hospiz bei seiner Inbetriebnahme im Januar 2002 über eine Wohnküche, ein Dienstzimmer und ein Übernachtungszimmer für Angehörige. Dieses wurde von Beginn an als sechstes Gästezimmer benötigt und auch verwendet - eine Notlösung. Die Wohnküche, auch Aufenthaltsraum für Gäste und Angehörige, erwies sich immer wieder als zu klein.
Aufgrund der großen Nachfrage nach Hospizplätzen und der räumliche Enge entstand 2006 der Erweiterungsplan. Auf 100 m² auf dem Flachdach des Altenzentrums sollten 2 neue Gästezimmer und ein weiterer Aufenthaltsraum sowie ein Lagerraum entstehen.
Nach einer intensiven Planungsphase konnte im April 2010 der Baubeginn erfolgen. Im Oktober 2010 wurde der Erweiterungsbau abgeschlossen. Wir können nun acht Gäste aufnehmen und verfügen über ausreichend Räume für Angehörige und Mitarbeiterinnen.
Die Erweiterung war nur möglich durch vielfältige Unterstützung aus dem bürgerschaftlichen Umfeld. Der Förderkreis des Hospizes war ein wesentlicher Motor des Projektes. Durch vielfältige Aktivitäten und großem Engagement war es dem Förderkreis schließlich möglich, den Erweiterungsbau mit 170 000 € zu unterstützen (siehe hierzu die Zusammenstellung der Presseberichte in der Rubrik „Archiv“). Das Deutsche Hilfswerk, das schon 2001 den Umbau des 4. Stocks des Seniorenzentrums zum Hospiz unterstützt hat, beteiligte sich an den Kosten der Erweiterung mit 122 000 € und die Veronika-Stiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit weiteren 100 000 €. Wir danken allen Unterstützern, allen voran dem Förderkreis und seinem rührigen Vorstand dafür, dass sie diesen Erweiterungsbau möglich gemacht haben.
